Passenta

Branchenlösung Eisen & Stahl

Der Produktpass für Eisen & Stahl — für Produzenten und Importeure.

Eisen und Stahl sind die erste Produktgruppe, für die die EU einen Ökodesign-Rechtsakt mit Produktpass ausarbeitet. Passenta bringt Schmelzdaten, Werkszeugnisse, CO₂- und Rezyklatwerte in eine prüfbare Produktakte je Charge — bevor die Pflicht kommt.

Datenhaltung in der EU · keine IT-Abteilung nötig · in Minuten startklar

Die wichtigsten Fakten für Ihre Branche

Was aus den offiziellen EU-Unterlagen (Kommission, JRC-Vorstudie, Konsultation) heute feststeht — ehrlich eingeordnet, ohne erfundene Fristen:

Stahl ist die erste ESPR-Produktgruppe

Für Eisen und Stahl entsteht der erste Ökodesign-Rechtsakt unter der neuen ESPR. Die öffentliche Konsultation endete am 12.08.2026; die Annahme ist für Ende 2026 geplant.

Pflichten frühestens ab Mitte 2028

Die ESPR garantiert mindestens 18 Monate Übergangsfrist nach Inkrafttreten des Rechtsakts. Bei Annahme Ende 2026 heißt das: Pflichten frühestens ab Mitte 2028 — das genaue Datum setzt der finale Rechtsakt.

Zwischenprodukte im Fokus

Geplant ist der Pass für Stahl-Zwischenprodukte — mindestens Warmbreitband, verzinktes Kaltband, Walzdraht, Elektroblech und nichtrostenden Edelstahl. Wer solche Produkte in der EU in Verkehr bringt, wäre verpflichtet.

Importeure tragen die Herstellerpflichten

Bei Stahl aus Drittländern liegt die Pass-Pflicht beim EU-Importeur — einschließlich der Pflicht, eine Sicherungskopie über einen unabhängigen Dienstleister vorzuhalten (Art. 10 Abs. 4 ESPR). Händler müssen prüfen, dass ein gültiger Pass vorliegt.

Ein Pass je Schmelze, nicht je Katalogartikel

Die EU-Studien sehen den Pass auf Chargen-Ebene vor — mit der Schmelzennummer aus dem Werkszeugnis (EN 10168) als Kennung. Die Daten erzeugt Ihr Werk heute schon; sie müssen nur strukturiert vorliegen.

CO₂, Rezyklat und Stoffangaben

Vorgesehen sind der CO₂-Fußabdruck mit Leistungsklassen (verzahnt mit ETS- und CBAM-Daten), der Rezyklatanteil sowie Angaben zu recyclingstörenden Stoffen wie Blei, Kupfer und Zinn.

Stand: August 2026. Der delegierte Rechtsakt ist noch nicht verabschiedet — Angaben nach bestem Wissen aus den offiziellen EU-Unterlagen zusammengefasst, keine Rechtsberatung.

Produzent oder Importeur — was auf Sie zukommt

Für Produzenten

  • Stahl- und Elektrostahlwerke, Edelstahlhersteller, Kaltwalzer und Verzinker: Wer die betroffenen Zwischenprodukte in Verkehr bringt, braucht künftig eigene Pässe — nach dem Vorschlag der EU-Studien je Schmelze bzw. Charge.
  • Ihre Werkszeugnis-, ETS- und EPD-Daten sind die Basis: einmal strukturiert erfasst, bedienen sie Produktpass, CBAM-Anfragen und Kundennachweise zugleich.
  • Abnehmer in Automobil, Bau und Maschinenbau fragen diese Daten schon heute an — lange vor der Pflicht.

Für Importeure & Händler

  • Importeure von Drittlands-Stahl übernehmen die Pass-Pflichten des Herstellers — für jedes in Verkehr gebrachte Produkt, nach dem Vorschlag der EU-Studien je gelieferter Schmelze bzw. Charge.
  • Dazu gehört die Sicherungskopie über einen unabhängigen Dienstleister, damit der Pass auch bei Ausfall des Herstellers verfügbar bleibt.
  • Händler trifft eine Prüfpflicht: Vor der Bereitstellung muss ein gültiger, zugänglicher Pass vorliegen.

Was Passenta Ihnen abnimmt

Keine IT-Projekte, keine Berater-Workshops: Sie arbeiten in einer geführten Oberfläche, die auf Chargen und Nachweise ausgelegt ist.

Chargen-Pässe statt Ordnerarchiv

Produktakte je Schmelze oder Charge: Werkszeugnisse, Prüfbescheinigungen und Herkunftsangaben hängen strukturiert am Produkt — auffindbar statt abgeheftet.

CO₂ und Rezyklat belastbar belegt

Emissionswerte und Rezyklatanteile liegen mit Belegen und Gültigkeitsdaten am Produkt; der Lückenreport zeigt, was fehlt, bevor Kunde oder Behörde es merkt.

Signiert und fälschungssicher

Jeder veröffentlichte Pass ist kryptografisch signiert und versioniert — öffentlich prüfbar, Manipulationen werden erkannt.

QR-Code und GS1 Digital Link

Kennzeichnung je Charge für Etikett, Lieferschein oder Begleitpapiere — inklusive Statistik, wer den Pass wann aufruft.

Zulieferer einfach einbinden

Schrott-, Legierungs- und Vorproduktlieferanten arbeiten per Link zu — in allen 24 EU-Amtssprachen (sonst Englisch), ohne eigenes Konto.

Kundenanfragen in Minuten beantworten

Auskunftspakete für Abnehmer-Fragebögen aus Automobil, Bau und Maschinenbau statt Excel-Schlachten — dieselben Daten bedienen CBAM und Produktpass.

Häufige Fragen

Ab wann ist der Produktpass für Stahl Pflicht?
Der delegierte Rechtsakt ist für Ende 2026 geplant; danach garantiert die ESPR mindestens 18 Monate Übergang. Pflichten gelten also frühestens ab Mitte 2028 — das genaue Datum und der endgültige Produktumfang stehen erst mit dem finalen Rechtsakt fest.
Welche Produkte sind betroffen?
Der Entwurf zielt auf Zwischenprodukte: mindestens Warmbreitband, verzinktes Kaltband, Walzdraht, Elektroblech und nichtrostenden Edelstahl. Ob zusätzlich stahlreiche Endprodukte einbezogen werden, prüft die Kommission derzeit im Impact Assessment.
Wir importieren Stahl aus Drittländern — was kommt auf uns zu?
Als Importeur tragen Sie die Pass-Pflichten des Herstellers: Pässe für die gelieferten Schmelzen bzw. Chargen (so der Vorschlag der EU-Studien), Datenpflichten und die Sicherungskopie über einen unabhängigen Dienstleister. Passenta strukturiert Chargen-Daten und Belege so, dass Sie pro Lieferung auskunftsfähig sind.
Was hat CBAM damit zu tun?
CBAM verlangt schon heute Emissionsdaten für Stahlimporte in die EU — dieselben Daten, die später im Produktpass landen. Wer sie einmal strukturiert erfasst, bedient beide Anforderungen ohne Doppelarbeit.
Wir sind Weiterverarbeiter (Zieherei, Rohre, Schmiede, Gießerei) — betrifft uns das?
Nach aktuellem Stand trifft die direkte Pflicht nur, wer ein betroffenes Zwischenprodukt in Verkehr bringt — Kaltwalzer und Verzinker mit verzinktem Kaltband zum Beispiel schon. Alle anderen werden Datenlieferant ihrer Kunden: Automobil, Bau und Maschinenbau verlangen die Werte für ihre eigenen Nachweise. Passenta macht Sie in beiden Rollen auskunftsfähig.

Bereit, bevor die Pflicht kommt?

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