ESPR-Fristen im Überblick
Wann welche Branche zum digitalen Produktpass verpflichtet wird: die Meilensteine der EU-Regulierung als Zeitleiste — vom Batteriepass 2027 bis zu den kommenden Produktgruppen.
Die Uhr läuft
Branche für Branche wird der Produktpass Pflicht
Branchen, die Passenta abbildet:
- Textil & Bekleidung
- Schuhe & Lederwaren
- Batterien
- Fahrrad & E-Bike
- Eisen & Stahl
- Aluminium
- Reifen
- Möbel
- Matratzen
- Elektronik & Elektrogeräte
- Maschinen- & Anlagenbau
- Bauprodukte
- Spielzeug
- Kunststoffe & Polymere
- Chemikalien
- Schmierstoffe
- Farben & Lacke
- Wasch- & Reinigungsmittel
- Glas
- Keramik
- Papier & Zellstoff
- Kosmetik & Pflege
Das EU-Register ist online — Passenta ist vorbereitet. Das zentrale DPP-Register der EU ist in Betrieb. Passenta macht Ihre Pässe registrierungsbereit: UPI nach GS1 Digital Link, Sammeldatei-Export für die Einreichung und Registrierungs-Verfolgung im Konto — Batterien machen ab Februar 2027 den Anfang.
- Februar 2027
Batterien machen den Anfang
Der Batteriepass wird als erster Produktpass Pflicht — das zentrale EU-Register ist seit Juli 2026 in Betrieb.
- ab 2027 (erwartet)
Stahl, Textil, Reifen, Aluminium
Die delegierten Rechtsakte für die ersten großen Branchen werden veröffentlicht. Ab dann läuft jeweils die 18-monatige Übergangsfrist.
- 2028–2029
Möbel, Matratzen & weitere
Branche für Branche folgt. Klingt nach Zeit — ist es nicht: Lieferkettendaten aus mehreren Ländern einzusammeln dauert Monate.
- bis 2030+
Nahezu alle Produkte
Die ESPR erfasst Schritt für Schritt fast alle physischen Produkte im EU-Markt — auch von Herstellern außerhalb der EU.
Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit der Datensammlung, bevor der Rechtsakt Ihrer Branche kommt. Ihre Lieferkette ändert sich dadurch nicht — aber Sie sind fertig, wenn andere anfangen.
Alle Beiträge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung.