Lieferantendaten einsammeln, ohne die Lieferkette zu nerven
Updated: 7/22/2026
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Viele Pflichtangaben im digitalen Produktpass entstehen nicht im eigenen Haus: Materialzusammensetzung, Vorprodukt-Nachweise, Ursprungsangaben, Stoffinformationen. Die schwierigste Aufgabe beim Produktpass ist deshalb selten die Technik — es ist die Lieferkette zum Mitmachen zu bewegen.
Warum E-Mail-Ping-Pong scheitert
Der klassische Weg — eine E-Mail mit Excel-Anhang — erzeugt drei Probleme: Die Antworten kommen in unterschiedlichen Formaten zurück, niemand weiß, welche Anfrage noch offen ist, und beim nächsten Produkt beginnt alles von vorn. Bei zehn Lieferanten ist das lästig, bei fünfzig nicht mehr beherrschbar.
Was funktioniert
- Konkret statt allgemein fragen. Nicht „bitte Nachhaltigkeitsdaten schicken", sondern: dieses Material, diese drei Angaben, dieses Nachweisdokument.
- Dem Lieferanten die Arbeit leicht machen. Ein Link, ein Formular, keine Registrierung, keine Software-Installation. Jede Hürde kostet Wochen.
- Fristen und Erinnerungen automatisieren. Offene Anfragen müssen von selbst nachfassen — nicht der Einkauf.
- Weiterleitung erlauben. Oft kennt erst der Unterlieferant die Antwort. Gute Anfragen lassen sich in der Kette weiterreichen.
- Einmal erfassen, mehrfach nutzen. Ein bestätigtes Materialzeugnis gehört in eine Bibliothek und nicht in einen Produktordner — das nächste Produkt mit demselben Material erbt den Nachweis.
So macht es Passenta
Lieferanten erhalten einen persönlichen Anfrage-Link ohne Kontozwang: Sie sehen nur die angefragten Felder, laden Nachweise direkt hoch und können die Anfrage bei Bedarf an ihren Vorlieferanten weiterreichen. Offene Anfragen erinnern automatisch, und eingehende Antworten landen zur Freigabe beim Hersteller — nichts geht ungeprüft in den Pass.
Stand: Juli 2026. Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung.
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